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by graushaar.de

Filtertechnik

28 Sep, 2020

KSS-Filter im Nebenstrom betreiben

Eine wesentliche Aufgabe von Kühlschmierstoff in der Metallbearbeitung ist die Minimierung der Reibung zwischen Werkstück und Werkzeug. Der KSS transportiert anfallende Späne und Schleifpartikel vom Werkzeug weg – doch wohin? In den Kühlschmierstofftank. Dort sammeln sich schnell sehr viele Späne und Abrieb. Beim nächsten Arbeitsvorgang werden diese wieder in die Maschine zum Werkzeug gespült und beeinträchtigen die Oberflächengüte des bearbeiteten Werkstücks. Zudem besteht die Gefahr, dass ein verunreinigter Kühlschmierstoff schneller verkeimt. Idealerweise sollten deshalb die Partikel aus dem Kühlschmierstoff entfernt werden.

Nebenstrom-Filter

Der schnellste und einfachste Weg das Kühlschmiermittel zu reinigen, ist ein Nebenstrom-Filter. Dabei wird das kompakte Gerät nicht fest mit der Werkzeugmaschine verbaut, sondern einfach neben dem Kühlschmierstofftank der Maschine platziert und separat angeschlossen. Der KSS wird mittels der integrierten Pumpe aus der Maschine gesaugt und durch den Feinstfilter geleitet. Anschließend wird der gereinigte Kühlschmierstoff zurück in die Maschine gepumpt.

Leistung der kompakten Filtersysteme

Der große Vorteil der KSS-Filtration im Nebenstrom liegt in der kostengünstigen Anschaffung in Kombination mit der vielseitigen Anwendung. Einfach und schnell lässt sich ein kompakter KSS-Filter im Nebenstrom bei Bedarf an mehreren Maschinen im Wechsel betreiben. Insgesamt ist der Installationsaufwand zu vernachlässigen, der dauerhafte Erfolg durch die Reinigung des Kühlschmiermittels hingegen sehr hoch. Durch die längeren Standzeiten des Kühlschmierstoffs erzielt der Anwender deutliche Einsparungen. Gleichzeitig steigt die Produktqualität.

Detailaufnahme Drehen eines Bauteils